• Silke Naun-Bates

Es ist Zeit, sich zu erheben

Aktualisiert: Mai 4



Keine Panik, ich werde dich hier nicht mit Informationen zutexten! Ich lasse dich an meinem Empfinden, ausgedrückt in Worten, teilhaben. Wohlwissend, dass Worte mannigfaltiger Interpretationsmöglichkeiten unterliegen. Sei´s drum – jetzt ist die Zeit, sich auszudrücken und zu erheben.





In Gedenken an Daniel. Deine Botschaft ist angekommen. Danke Dir sehr. Auch wenn ich mir persönlich eine andere Form der Botschaftsübermittlung von Dir gewünscht hätte, so verneige mich tief vor Deiner Wahl.


Was bedeutet das Wort FREIHEIT für Dich?

Und ich meine hier nur deine persönliche Freiheit. Dein Geist und deine Seele sind frei. Darüber musst du dir keine Gedanken machen.

Ich weiß, was diese persönliche Freiheit für mich bedeutet:

  • Eine Wahl zu haben. Deswegen rege ich mich zum Beispiel immer wieder über die GEZ Gebühr auf. 😉

  • 100 % Verantwortung, für mich und mein Leben zu übernehmen (Diesen Part mögen viele Menschen nicht so sehr).

ACHTUNG gewürzt mit einer Prise Sarkasmus!

Gerade jetzt ist es ein leichtes, die persönliche Verantwortung abzugeben. Wir haben einen geduldigen Schuldigen – Covid-19. Hach, das ist so herrlich entspannend. Covid-19, samt Gefolge in Form von Regierenden, Experten und Medien sind verantwortlich für mein eingesperrt sein, den Verlust meines Einkommens, meiner Sicherheit, meine Gesundheit – ach, einfach für alles. Ich kann meine Wut darüber auspowern, ich kann in der Sonne liegen – so oder so; ändern kann ich nichts, denn ich bin für den Schlamassel ja nicht verantwortlich.

Wirklich?

Vielleicht beraube ich dich jetzt einer Illusion, doch wir waren und sind stets verantwortlich! Jeder Einzelne von uns!

Es ist nachvollziehbar, dass wir in der ersten Schockwelle den Anweisungen folge leisteten. Schließlich ging es um den Schutz für Menschen und wir hatten nicht genügend Zeit, uns ein Bild zu machen. Es ging doch alles sehr rasant vonstatten. Wir haben darauf vertraut, was uns berichtet wurde. Viele Fragen waren offen und sind es teilweise heute noch. Doch eines scheint klar zu sein, es handelt sich hier nicht um ein Killer-Virus, das die Hälfte der Menschheit dahinrafft oder diese in lebende Tote verwandelt, die nichts Besseres zu tun haben als den noch gesunden Rest der Menschheit zu beißen. (In Anlehnung an Resident Evil und I am Legend 😉 Walking Dead habe ich bisher noch nicht geschaut.)

Also kein Killer-Virus zudem sind mittlerweile die Risikogruppen bekannt. Wieso wird nun nicht die Möglichkeit geschaffen, dass sich jeder Mensch dieser Risikogruppen (oder von mir aus auch die gesamte Bevölkerung) zum Beispiel ein Formular runterladen oder zugesandt bekommen, mit dem sie erklären, ob sie sich bis zur Findung eines Impfstoffes oder Medikamentes in Isolation begeben wollen oder das Risiko einer Ansteckung incl. der Option des Sterbens in Kauf nehmen? Ob sie beatmet werden möchten oder nicht? Dann gäbe es auch einigermaßen verlässliche Zahlen, mit denen die Anzahl der Beatmungsgeräte und Intensivbetten berechnet werden könnte.

Im Grunde ähnlich wie eine Patientenverfügung. Was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass sich jeder von uns mit seiner Sterblichkeit auseinandersetzen darf, wenn dies bisher noch nicht geschehen ist.

Wir könnten uns dann auch weiterhin solidarisch zeigen, indem wir für die Menschen, die Isolation für sich wählen, einkaufen gehen, sie virtuell oder vor ihrer Wohnung, ihrem Haus oder dem Pflegeheim unterhalten. Mit Musik oder sonstigen kreativen Einfällen.

Und ich würde auch gerne gefragt werden, ob ich meinem Körper einen RNA-Impfstoff aussetzen möchte, der im Schnellverfahren durchgewunken wird. Nein, möchte ich nicht. Also weder den RNA-Impfstoff noch im Schnellverfahren. Da wähle ich lieber Covid-19.

Ach, jetzt hätte ich doch glatt etwas vergessen: Die C-App. Nachtigall, ick hör die trapsen. Will ich mich wirklich einer Kontrolle, wie sie in China bereits vor Covid-19 und jetzt noch stärker umgesetzt wird, unterwerfen? Will ich wirklich meine persönliche Freiheit für vermeintliche Sicherheit und Schutz vor Covid-19 eintauschen?

Will das irgendjemand ernsthaft?

Wahrscheinlich ist diese Lösung mit dem Formular zu einfach. Oder aber ich verstehe nicht, um was es hier wirklich geht.

Doch, was ich verstanden habe:

  • Weder die jetzige Form des Schutzes (die Todes- und Gewaltopfer fordert, die bisher noch gar nicht genannt wurden) noch der Impfstoff bewahren uns davor an tödlich verlaufenden Krankheitsformen, einem Unfall oder womöglich durch Gewalteinwirkung oder einen Krieg zu sterben.


  • Das Virus fördert zutage, was bereits lange Zeit im Ungleichgewicht und Schatten einer Gesellschaft befand, deren Maß an persönlicher Freiheit zu einem hohen Anteil von der Fülle in ihrem Geldbeutel abhängig war bzw. ist.


  • Menschen in Führungspositionen, die meinen vermeintliche Stärke mit hartem Durchgreifen demonstrieren zu müssen, um durchzusetzen, was sie für richtig und wahr halten, haben ausgedient. Auch wenn eine vermeintlich starke Führung erst einmal Sicherheit vermittelt – heiligt der Zweck für mich nicht die Mittel. Es gab und gibt bereits genug Führende, die ihre Wahrheit mit harter Hand durchsetz(t)en – wir nennen so eine Vorgehensweise in der Regel Diktatur.

Wie sagte Matt Damon so schön in seiner Rede: Wir haben kein Problem mit zivilen Ungehorsam – wir haben ein Problem mit zivilen Gehorsam.

In diesem Sinne; lasst uns Ungehorsam sein!


Lasst uns beginnen unser Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. So wie die Menschen in der ehemaligen DDR es taten oder die geflüchteten Menschen, die sich 2015 in Ungarn einfach erhoben haben und losmarschiert sind. So wie die Regierenden 1989 in der DDR und 2015 nicht wussten, wie sie handeln sollen, wenn eine Masse an Menschen sich trotz bewaffneten Grenzschutz in Bewegung setzt und nicht anhalten, so werden sie auch heute nicht mit Schusswaffen und Schlagstöcken auf uns einschlagen, wenn wir uns gemeinsam und friedlich für ein souveränes Leben erheben.


… und wenn doch: Shit happens. Doch lieber liege ich mit Würde im Dreck als ein von Angst gesteuertes Leben zu führen. Ach was, mit führen ist dann ja nichts mehr. Mein Leben und ich werden von der Angst diktiert.

… was ich tatsächlich zu sehen bekomme, ist prachtvoll und wunderschön. Ich sehe die Kraft und Stärke, die jedem Menschen innewohnt. Ich sehe souveräne und mutige Wesen, kraftvoll und frei. Zugleich birgt dieser Blickwinkel eine gewisse Tragik: die Tragik des Vergessens unserer wahren Natur, unserer Größe und Stärke, unserer persönlichen Kraft. Wir haben uns selbst vergessen. Es tut fast ein wenig weh zu sehen, wie klein wir uns selbst machen, wie wir uns streiten und bekriegen, davon überzeugt, dass wir Situationen und Menschen machtlos ausgeliefert wären. Wie wir uns Probleme erschaffen und scheinbar daran zerbrechen. Es schmerzt zu erkennen, wie sich ein so wahrhaftig kraft- und liebevolles Wesen in ein hilfloses, bedürftiges, streitendes und ängstliches Etwas verwandelt und sein wahres Selbst verleugnet. (Auszug aus meinem Buch SoulPassion)

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